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Dienstag, 14. Mai 2013

Bundesinnenminister und Arbeitgeberpräsident unterstützen „Sprungbrett Zukunft“

Frankfurt am Main – In ganzseitigen Aufrufen in der FAZ-Samstagsausgabe und der Hauptstadtausgabe des aktuellen SPIEGEL richten sich Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich und der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände, Prof. Dr. Dieter Hundt, an die deutsche Wirtschaft. Zusammen mit den Nationalen Förderern der Deutschen Sporthilfe werben sie um mehr Unterstützung der „Dualen Karriere“ deutscher Spitzensportler im Rahmen der Initiative „Sprungbrett Zukunft – Sport & Karriere“.

 

Als Unterzeichner der Nationalen Förderer treten Dr. Christoph Franz (Vorsitzender des Vorstands Deutsche Lufthansa AG), Dr. Dieter Zetsche (Vorsitzender des Vorstands Daimler AG), René Obermann (Vorsitzender des Vorstands Deutsche Telekom AG) und Jürgen Fitschen (Co-Vorsitzender des Vorstands Deutsche Bank AG) auf.

 

Bei der Initiative „Sprungbrett Zukunft“ wird die deutsche Wirtschaft dazu aufgerufen, die Deutsche Sporthilfe bei ihren Bemühungen zu unterstützen, den deutschen Spitzenathleten die Chance zu bieten, ihre sportliche Karriere zu verfolgen, ohne gravierende Nachteile bei der beruflichen und persönlichen Entwicklung zu befürchten. Dies soll erreicht werden durch:

 

• Schaffung von vier- bis sechswöchigen Kurzzeitpraktika in Unternehmen, mit Rücksicht auf die sportlichen Verpflichtungen der Sportler

• Möglichkeiten einer Kennwortbewerbung mit Gesprächsoption für ausgeschriebene Stellen für Sportler, und solche, die ihre sportliche Karriere bereits beendet haben

• Auflage eines Mentorenprogramms, mit dem Entscheider aus der Wirtschaft Begleiter und „Sparringspartner“ junger Athleten werden

 

Mehrere Studien der Deutschen Sporthochschule Köln im Auftrag der Sporthilfe zeigen, dass die Erfolge deutscher Spitzensportler unserem Land gut tun: Zwei Drittel aller Deutschen sind „glücklich“ und „stolz“, wenn deutsche Sportler internationale Medaillen gewinnen. Und für 93 Prozent der jungen Deutschen sind Spitzensportler hinsichtlich ihres Leistungswillens und ihrer Leistungsbereitschaft Hoffnungsträger und Vorbilder.

 

Die Risiken der Spitzensportkarriere bleiben jedoch bei den Sportlern: Der durchschnittliche Sporthilfe-Athlet lebt von 626 Euro - bei einer 60-Stunden-Woche. 57 Prozent der Athleten leiden unter Existenzängsten, viele sehen sich für Fehlverhalten gefährdet und nur unzureichend gerüstet für die Zeit nach dem Sport.

 

- Quelle/Foto: Stiftung Deutsche Sporthilfe


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