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Montag, 31. Oktober 2016

Unnötige Niederlage: Werkselfen unterliegen in Göppingen mit 27 : 30

v.l.n.r.: Sally Potocki, Zivile Jurgutyle, Branka Zec, Karolina Bijan

Göppingen/Leverkusen - Die Werkselfen mussten am Sonntagnachmittag eine unnötige Niederlage bei Frisch Auf Göppingen hinnehmen. Die Mannschaft von Cheftrainerin Renate Wolf verlor das Duell beim Tabellenvierten mit 27:30 (14:17). Vor 1.150 Zuschauern in der EWS Arena avancierte Jennifer „JeJe“ Rode mit zehn Treffern zur erfolgreichsten Torschützin.

Anne Jochin ist zurück: Die 31-Jährige gab in Göppingen nach rund 1 ½ Jahren ihr Comeback für die Werkselfen und konnte im zweiten Durchgang sogar die ersten Einsatzminuten verzeichnen. „Mich freut es, dass die Leidenszeit für Anne nun beendet ist“, sagte Renate Wolf nach dem Spiel in Göppingen.

In der EWS Arena konnte Jennifer Rode die Gäste per Siebenmeter zwar in Führung werfen, doch die Gastgeberinnen zogen nun über 4:2, 5:3 bis auf 7:3 (10. Minute) davon. Doch die Mannschaft von Renate Wolf konnte bis auf 7:8 (15. Minute) verkürzen. Dennoch gelang es den Gästen nicht, die Partie zu drehen. Im Gegenteil. Die Göppinger nutzten die zahlreichen Fehler und bauten den Vorsprung Tor um Tor aus. Anja Brugger brachte die Gastgeberinnen 2 ½ Minuten vor der Halbzeitpause erstmals mit fünf Treffern in Führung und traf zum 17:12. Bis zum Halbzeitpfiff des Schiedsrichtergespannes Michael Kilp und Christoph Maier konnten die Werkselfen durch zwei Treffer von Mia Zschocke, davon einer vom Siebenmeterpunkt, auf 14:17 verkürzen.

Auch im zweiten Durchgang lieferten sich beide Mannschaften das erwartete Duell auf Augenhöhe. Die Werkselfen blieben dran, konnten den Spielstand trotz bester Chancen nie ausgleichen oder sogar drehen. Egal, welche Maßnahme Renate Wolf auch traf, es trat kein Umschwung ein. Und die Cheftrainerin der Gäste versuchte einiges, ließ zum Teil mit siebter Feldspielerin und einer doppelten Manndeckung spielen. Am Ende verlor man die Partie beim Tabellenvierten mit 27:30.

„Diese Partie hätten wir heute auch gewinnen können“, sagte Renate Wolf nach dem Spiel. „Aber wir haben einfach zu viele Fehler im Angriff und im Aufbauspiel gemacht. Auch die Defensive und die beiden Torhüterinnen konnten nicht an die Leistung der beiden letzten Spiele anknüpfen. 30 Gegentreffer sind einfach viel zu viel.“

Am kommenden Sonntag geht es für die Werkselfen im DHB-Pokal weiter. Im Achtelfinale empfängt der TSV Bayer 04 Leverkusen die TuS Metzingen um 16 Uhr in der Ostermann-Arena. Die Mannschaft von Renate Wolf hofft auf die Unterstützung der Fans, um gegen eine der Topmannschaften der Handball-Bundesliga der Frauen (HBF) zu überraschen. „Allerdings müssen wir uns gegenüber der Partie in Göppingen in allen Belangen deutlich steigern“, sagt Renate Wolf. „In dieser Verfassung werden wir gegen Metzingen keine Chance haben.“


Statistik:
Frisch Auf Göppingen: Kristy Zimmermann, Edit Lengyel – Anja Brugger (7), Maxime Struijs (9/4), Petra Adamkova (3), Johanna Schindler, Pruceland Kindlend, Michaela Hrbkova (8/1), Iris Guberinic (2), Lina Krhlikar (1)


TSV Bayer 04 Leverkusen: Branka Zec, Vanessa Fehr – Karolina Bijan, Zivile Jurgutyte (2), Anna Seidel (1), Kim Braun, Mia Zschocke (4/3), Sally Potocki (4), Annefleur Bruggemann, Pia Adams (1), Jenny Karolius (2), Kim Berndt (3), Anne Jochin, Michaela Janouskova, Nina Schilk, Jennifer Rode (10/4)


Schiedsrichter: Michael Klip und Christoph Maier


Zeitstrafen: FAG: 6 (3 2 Minuten) – TSV: 6 (3 2 Minuten)


Siebenmeter: FAG: 6/5 – TSV: 8/7


Spielfilm: 0:1 (1.), 3:2 (4.), 7:3 (10.), 8:7 (15.), 12:9 (20.), 14:12 (25.), 17:14 (Halbzeit) – 17:15 (32.), 18:17 (35.), 20:18 (40.), 23:20 (45.), 26:22 (50.), 28:23 (55.), (Endstand)


Zuschauer: 1.150

 

- Quelle: TSV Bayer Leverkusen Handball

- Foto: Ralf Kardes

 


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